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Persönlichkeitsentwicklung

Schreiben.

Schreiben. Gegen die Schwere im Herzen. Gegen die Atemlosigkeit. Gegen den Beton, der mir auf der Lunge liegt. Gegen die Kälte, die in mir einen Kampf gegen Hitzewellen führt. Schreiben gegen die Wortlosigkeit. Gegen das sich doof finden. Gegen das nicht genug. Nur genug Worte, genug gute Worte, die alles sagen. Gegen Tränen anschreiben und die Wut, die irgendwo in den Venen vibriert. Und für Träume. Für die Tiefe, die lange vergraben war. Schreiben gegen die Hoffnungslosigkeit und für die Hoffnung. Gegen die Schwärze und für das Licht. Schreiben für das Leben und gegen den Tod.

Schreiben, nur für Dich. Für Dich, der Du hättest sein können. Und der, der Du heute bist. Schreibe Dich, in all Deinen Farben, in all Deinen Mustern. Schreib Dich rund. Schreib Dich bunt.

***

Mama hör auf zu labern. Du laberst immer den gleichen Scheiß. Als hättest Du nur einige wenige Worte im Repertoire. Lies mehr Literatur Mama, dann kannst Du die Scheiße wenigstens in schöne Worte kleiden. Mama Du bist oberfaul. Unecht. Du bist nicht Du. Hast Du selbst gewusst, dass Du nicht Du bist? Kennst Du Deine Schmerzen und spürst Du, wie sie in Dir wüten? Spürst Du die Kälte, die in Dir ist und wie sie alle um Dich herum erstarren lässt? Mama, tust Du Dir eigentlich selber leid? Oder tut Dir irgendjemand leid, den Du gequält hast? Hörst Du Dir manchmal selber zu und langweilst Du Dich dabei auch so wie ich? Auch wenn Du nicht mehr da bist, spult sich Deine Kassette immer noch in meinem Kopf ab. Und sie erzählt immerzu den gleichen Scheiß. Mama, hör auf zu labern. Du erzählst so viel Müll. Oh ja, so viel Müll! Und weißt Du wie ich lächele, wenn ich daran denke? Ich amüsiere mich über Dich. Und ein bisschen tust Du mir leid, aber nur ein wenig. Nicht zu viel, nicht so sehr, dass Du entschuldigt wärst. Scheiße labern ist nicht zu entschuldigen. Ich unterstelle Dir einfach Unwissenheit. Nicht wissen in Sachen Mütterlichkeit. Es macht Spaß, Dir zu sagen, was Du für einen Scheiß redest. Ich lache laut. Dabei weine ich. Ich liebe das Wort. Scheiße. Du sagtest immer, dass ich scheiße bin. Aber eigentlich meintest Du doch Dich. Eigentlich meintest Du immer Dich. Deine Welt dreht sich nur um eine Achse, dreht sich nur um Deinen eigenen Kreis. Und manchmal hast Du Dich zuviel gedreht, dann hast Du Dich selbst in Deinem eignen Kreis verloren. Immer wieder Migräne. Arme Mama. Was ist nur aus Dir geworden. Hast Du Dich nicht manchmal gefragt, was aus Dir hätte werden können, wenn Du nur einmal Liebe zugelassen hättest? Hast Du Dich nicht einmal gefragt, wie Dein Herz wohl reagiert hätte, wenn Du es geöffnet hättest für jemand anderen als nur für Dich selbst? Manche Dinge, Mama, gehen nie vorbei. Deine Worte zum Beispiel. All die Scheiße müssen wir für Dich schlucken. Das hat mich krank gemacht Mama. Du hast mich krank gemacht. Aber ich bin Dir nicht böse, ich war es, aber jetzt denke ich nur: Hör einfach auf, zu labern. Und scher Dich zum Teufel.

Copyright by Till Westermayer/flickr.com

Wer bin ich – ohne das Essen?

Ich lese gerade ein Buch, das mich sehr beschäftigt. Darin geht es um Essstörungen oder mehr, warum manche Menschen Essen als Mittel nutzen, um ihre Gefühle zu unterdrücken, ihre Leere zu füllen und mit Kummer klarzukommen. Mir war schon immer bewusst, dass ich esse, weil ich bereits als Kind an Hunger litt. Hunger an Liebe. Ich litt schon damals sehr, so sehr, dass ich manchmal den Schmerz kaum aushielt. Glaubt mir, ich hatte ein großes Kuscheltier (dieses habe ich heute noch), das all meine Tränen immer aufsaugen musste. Ich weiß noch, dass es oft komplett durchnässt war. Dass ich oft so viel schluchzte, dass ich danach heiser war. Und ich weiß noch, dass mir das Essen der einzige Trost war.

Dieses Muster hat sich bis heute wie eine Konstante in meinem Leben gehalten. Ja, vielleicht war es die einzige Konstante, die es überhaupt jemals in meinem Leben gab. Ich konnte mich wirklich gut auf das Essen verlassen. Es war immer für mich da. Es passte sich meinen Bedürfnissen an, wenn ich Lust auf Süßes hatte, schob ich mir Schokolade rein. Ja, dem Essen war es wichtig, wie es mir ging. Hier konnte ich meinen Bedürfnissen nachgehen. Hier konnte ich mich fallenlassen. Hier konnte ich SEIN.

Das klingt pervers oder? Ich weiß *lächel* aber so ist das, das ist sie, die nackte Wahrheit. Was aber auch die Wahrheit ist, ist die Tatsache, dass ich mich mein ganzes Leben lang gehasst habe. Dass ich mich nie so gut fand wie ich bin. Ich wollte immer anders sein. Vielleicht hätten mich meine Eltern dann lieb. Vielleicht würden sie dann stolz auf mich sein. So dachte ich jahrelang. Ich wollte immer anders sein, irgendwie besser. Die perfekte Tochter, die erfolgreiche, die schöne, zu der man aufschauen kann. Ich war überzeugt davon, wenn ich nur schlank wäre, würden sie mich lieben. Gleichzeitig aß ich. Dazwischen nahm ich immer wieder mal ab. Dann aß ich wieder. Egal wie ich war, es änderte sich nichts.

Die meisten Menschen – und ich beziehe mich da ausdrücklich mit ein – sind ihr ganzes Leben lang damit beschäftigt, sich zu einem “besseren” Menschen zu machen. Weil wir uns nicht akzeptieren wie wir sind, tun wir Dinge, die unser Ich verbessern sollen. Wir lächeln, obwohl uns nach weinen zumute ist. Wir gehen zum Spieleabend, obwohl wir lieber allein sein wollen. Wir arbeiten so viel, dass wir davon krank werden, weil wir denken, dass wir als erfolgreicher Mensch glücklicher sind. Und wir machen Diäten, weil wir denken, wenn wir nur schlanker sind, werden wir mehr geliebt. Sind begehrenswerter. Und mögen uns mehr. Dem scheint nicht der Fall zu sein – laut der Autorin des Buches. Sie hat selbst ihr Leben lang Diäten gemacht und danach wieder zugenommen. Und begegnet in ihren Retreats hunderten Frauen, die schon einmal schlank waren und dennoch nicht glücklicher. Wenn wir wieder einmal gescheitert sind, wir wieder mal eine Diät abbrechen, bestrafen wir uns noch mehr.

Ich esse, wenn ich traurig bin. Wenn ich mich einsam fühle. Wenn etwas nicht so klappt wie es soll. Wenn ich wütend bin oder gereizt. Wenn ich gestresst oder überfordert bin. Und um mich zu belohnen, mir was zu gönnen, Genuss zu empfinden. Wenn man es so sieht, gibt es immer einen Grund.

Die Autorin schreibt, dass Veränderung erst möglich ist, wenn uns klar ist, was wir über uns denken. Damit ist das gemeint, was uns unsere “Geschichten”, die wir als Kind verinnerlicht haben, weismachen wollen. Was wir wirklich vom Leben halten. Ob wir als Single wirklich so happy sind. Und warum Erfolg uns zu einem besseren Menschen macht. Alle Gedanken, die wir uns selbst nicht eingestehen, aber die unterschwellig immer da sind.

Was hätten wir noch im Leben, wenn wir das Essen als Betäubungsmittel nicht mehr hätten?

Wir dürfen nicht mehr vor uns selbst weglaufen. Ich will nicht mehr vor mir selbst weglaufen. Ich will mich nicht länger betäuben. Ich habe mich 31 Jahre lang betäubt. Das, was passiert ist, liegt lange zurück. Und immer noch betäube ich mich, um den Schmerz von damals nicht fühlen zu müssen. Oder besser, seine Auswirkungen. Die Unzufriedenheit. Das Unglücklichsein. Die Einsamkeit. Der Mangel an Liebe. Wie es ist, mir selbst Liebe zu geben weiß ich nicht. Das Essen war meine Liebe. Wenn das nicht mehr ist, was mache ich dann? Wie fühlt sich das Leben an, wenn man nicht betäubt ist? Kann ich mich im Spiegel ansehen, wenn ich erkenne, wer der Mensch hinter alldem wirklich ist? Kann ich mich überhaupt lieben, wenn ich mich so sehe?

Einer dieser Nächte in denen Trauer und Glück nah beieinander liegen

Ich muss da durchgehen. Aber ich habe Angst. Gleichzeitig spüre ich Leichtigkeit. Der Gedanke, das Essen endlich loslassen zu können, um ich zu sein, ist ein guter Gedanke. Den ganzen Abend saß ich im Schneidersitz im Bett. Das Buch auf dem Schoß, den Labtop daneben. Ein Glas Wein davor. Und im Arm mein altes Kuscheltier, das, was schon so viel mitgemacht hat. Und während ich las und schrieb weinte ich. Aber ich lächelte unter den Tränen. Denn zum ersten Mal ergibt das alles einen Sinn. Als würden sich Puzzleteile ineinander fügen. Auf einmal sehe ich Licht am Horizont.

Es geht nicht darum, das Glück zu finden. Es geht darum, mich selbst zu lieben und alles Leid, was ich mir selbst zufüge, zu beenden.

 

 

* Copyright des Beitragsbildes by Till Westermayer/flickr.com

Copyright by alessandra celauro/flickr.com

Einer dieser Tage…

In meinem Mund schmilzt die Schokolade. Sie versucht, den bitteren Geschmack des Tages mit all ihrer Süße zu verdrängen. Ich spüre, dass nicht gut ist, was ich tue. Es ist nicht gut, das Gefühl des Alleinseins mit Schokolade zu stillen. Es war einer dieser Tage, die man nicht gerne erlebt. Einer dieser Tage, die einen an den Rand seiner Kraft bringt und verloren zurücklässt, weil man eines nicht mehr hat – das Gefühl, alle Hürden nehmen zu können, so wie man es die letzten Monate, so wie man es immer getan hat. Dabei war das ganz schön schwer. Nicht nur sich immer wieder zu motivieren, aufzurichten, über sich hinaus zu wachsen. Und gleichzeitig für andere da zu sein. Für Kunden, Freunde, Familie, Hund.

Die Schokolade hat inzwischen einen leicht pelzigen Geschmack auf der Zunge hinterlassen. Nun stehe ich hier und es ist niemand da, der nun mich aufrichtet, weil ich es gerade nicht kann. Vielleicht kann ich es morgen wieder oder übermorgen. Da bin ich mir ziemlich sicher. Aber wäre es nicht schön, aufgerichtet zu werden in dem Moment, in dem man zu fallen droht? Oder in dem man sich gerade das Kinn blutig schlägt, weil man wie ein ICE gegen die Steinmauer gedonnert ist? Ich denke, es wäre ok, wenn es nicht so weh getan hätte, dieser Fall heute. Es wäre ok, es alleine zu schaffen, es wäre ok, mit mir selbst zu sein. Ich bin gerne mit mir.

Es tut gut, die Worte aus meinem Hirn, aus diesem Wirrwarr, diesem festgezurrten Knoten, aufs Papier zu bringen. Ihnen so Gehör und eine Daseinsberechtigung zu geben. Mein Kopf schmerzt ob all der Gedanken, die in ihm kreisen. Die Angst. Das Durcheinander. Dieses Leben, das ich in Worte zu fassen kaum möglich bin. Dazwischen Sätze wie “Du bist immer stark, jetzt bist Du es mal nicht, na und”, “Du kannst nicht immer alles allein schaffen”, “Es ist ok, traurig zu sein, stell Dir das mal vor” und “Du bist mutig, so mutig!”.

Heute kann ich nur weinen.

Kommen wir immer wieder an den gleichen Punkt in unserem Leben? Egal wie alt wir werden? Warum gibt es Menschen, die immer nur sich selbst sehen und nicht daran denken, dass es da noch andere gibt, die ebenso viel geben müssen? Die nicht daran denken, wie es einem wohl gehen könnte, wenn man ein unempathischer Idiot ist. Oder die einen willentlich klein machen wollen. Ich weiß, es gibt immer zwei Pole. Und ja, es gibt Menschen, die mich mit ihrer Arroganz derart erschlagen, dass ich dem nichts entgegensetzen kann. Es wäre nur leichter, wenn dies nicht Menschen wären, von denen man abhängig ist.

Niemand kann mir geben, was ich mir selbst nicht gebe kann. Ich lächle, auch wenn mir gar nicht danach zumute ist, nur damit Du lächelst, mein Herz. Ich mache Dir Mut, auch wenn ich mich selbst gerade gar nicht mutig fühle, mein Herz. Ich umarme Dich in Gedanken, obwohl ich selbst nach einer Umarmung zehre, mein Herz. Jetzt lächle ich nicht. Ich bin auch nicht mutig. Es ist schwer, alles richtig zu machen, mein Herz.

Andreas Bourani singt: Sei nicht so hart zu Dir selbst. Ich glaube, er spricht von mir. Wenn die Angst Dich in die Enge treibt und es nicht mehr zum Gegenhalten reicht. Andreas, woher weißt du? Auch wenn alles zerbricht, geht es weiter für Dich. Denkst Du wirklich? Das ist ja leicht gesagt Andreas. Hey! Ja, hey. Na Du. Du brauchst nur weiter zu gehen. Ja, das mache ich. Es geht ja nur in eine Richtung – vorwärts.

Ich würde nicht sagen, dass ich das schwerste Leben von allen habe. Ich weiß, es geht viel viel schlimmer. Die Tragödie meines Leben ist das Gefühl, nirgendwo hinzugehören – mich nirgends zuhause und warm und geborgen zu fühlen.Es ist möglich, eine Angst über eine Weile zu unterdrücken. Dass man Angst hat, all die Erwartungen zu erfüllen. Sich selbst und anderen gerecht zu werden. Angst, nicht mehr mutig sein zu können, noch während man mutig ist. Angst, nicht 100% geben zu können, noch während man 100% gibt. Angst zu scheitern, obwohl man noch gar nicht scheitert. Aber irgendwann kommt sie doch wieder hochgekrochen. Will angesehen, gefühlt werden. Und jedes Mal fühle ich mich als würde ich ins offene Messer laufen.

Und wieder stehe ich an diesem Punkt, an diesem einen Punkt, an dem ich mich frage: Wo ist mein Weg? Ich will glücklich sein.

Im Regen stehen wir niemals allein. Ach Andreas, das wäre schön, ja, das wäre schön.

Copyright by Dietmar Temps/flickr.com

Von Familie, Loslassen und einem fetten Schlussstrich

Warum müssen wir uns in unserem Leben immer wieder von unserer Familie lösen? Von Menschen, die wir mögen? Es ist jedes Mal als würde jemand gewaltsam eine Verbindung zum Herzen kappen, deren Stelle dann austrocknet, weil sie nicht mehr belebt wird. Ein Ausbluten im Innen und im Außen ein Verloren sein. Und wir fragen uns, warum uns das Herz weh tut und bemerken nicht, wie sehr es nach und nach austrocknet. Ich bemerke es, ich spüre es, ich sehe es. Ich kann die Augen nicht verschließen. Und erkennen, dass alles in Wahrheit auf dem nicht vorhandenen Verhältnis zu meinen Eltern basiert. Doch auch wenn ich mir sage, dass ich doch damals eine Familie hatte – schließlich lebte ich dort, zermürbte meiner Mutter täglich die Nerven und war in all den anarchischen Kämpfen immer mittendrin – so hatte ich sie doch nie wirklich. Denn das, was eigentlich in einer Familie herrschen sollte wie Liebe, Zusammenhalt, Urvertrauen, Rückhalt – all das gab es bei mir nicht. Und das ist es was ich eigentlich vermisse. Und was mich so verloren sein lässt.

Warum müssen wir immer härter werden, je älter wir werden? Einst bin ich mit offenem Herzen durch die Welt gegangen, habe jeden hinein gelassen, an alles geglaubt – vor allem an die Liebe und an Freundschaft. Ich war so ausgehungert. Doch was ich nach vielen menschlichen Enttäuschungen gelernt habe, ist, dass wir uns selbst doch am Nächsten stehen. Und dass, wenn es darauf ankommt, man sich nur auf sich selbst verlassen kann. Das ist schwer, wenn man eigentlich noch gar nicht so in sich selbst gefestigt ist, um diese große Lebensaufgabe zu tragen.

Ich bin so müde, zu kämpfen. Ich bin so müde, immer wieder von vorne anzufangen. Zu vertrauen und wieder enttäuscht zu werden. Nun – vielleicht bin ich dumm. Scheinbar bin ich immer wieder Täuschungen aufgelegen. Scheinbar war das, was ich annahm, wieder ein im Außen konstruiertes wackliges Gerüst, das meine Sehnsucht nach dem, was Familie eigentlich bedeuten sollte, im Inneren widerspiegelt.

Liebe, Zusammenhalt, Urvertrauen, Rückhalt in einer Familie ist nicht zu ersetzen. Niemals. Und so bin ich mir selbst meine Familie – ein recht schwacher Trost, den mir mein Kopf nicht so recht abnehmen möchte. Aber auf mich kann ich mich wenigstens verlassen. Sicher, auch ich mache mir manchmal etwas vor. Auch ich halte oft nicht zu mir. Auch ich liebe mich oft nicht selbst. Auch ich habe kein Urvertrauen zu mir selbst. Deshalb hinkt die Definition. Ich weiß, ich laufe an Krücken, auf wackligem Boden. Aber was bleibt einem anderes übrig als zu lernen, sich selbst der Nächste zu sein? letztlich ist das die Wahrheit: Keine andere familiär-wirkende Struktur wird meine eigene retten können. Denn diese ist vor langer Zeit schon vollends in Asche zerfallen. Und damit muss ich mich endlich abfinden.

Das Leben scheint Schleifen zu drehen. Immer wieder das Gleiche erleben, immer wieder am selben Punkt enden. Sich immer wieder die gleichen Fragen stellen.

Warum bin ich hier?

Was hat das alles für einen Sinn?

Sind es die Anderen, die mich so verloren machen oder bin ich es selbst, die sich verliert?

Was kann ich tun, um für mich meine Wunschfamilie zu sein, mich zu lieben, zu unterstützen und immer für mich da zu sein?

Was kann ich dafür jetzt, heute und morgen tun?

Wenn es weh tut, steckt meist ein nicht erfülltes Bedürfnis dahinter. Mein Bedürfnis nach Gemeinschaft und Freundschaft wurde nicht erfüllt – wie kann ich mir dieses nun auf anderem Wege erfüllen?

Das Leben ist unberechenbar. Nicht vorhersehbar. Aber ich glaube fest daran, dass Dinge passieren, damit man etwas lernt, daran wächst und sich weiterentwickelt. Nun scheint ein neues Kapitel angebrochen. Nun darf ich nochmal hinschauen, vor allem auf mich schauen. Es ist Zeit, einen Schlussstrich unter Dinge zu setzen, die mir nicht mehr gut tun. Und vielleicht ist dies gar nicht mehr so schwer, wenn man für sich erkennt, dass das, was man dachte, zu brauchen, gar nicht braucht.

Von Erdung und Erleuchtung: Ein Weg zu mir selbst

Copyright by Findingthehappiness

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Es ist lange her, dass ich inneren Frieden spürte so wie ich ihn heute spüre. Heute bin ich ganz nah bei mir, auch wenn ich gar nicht weiß, wo das ist. Ich bin da. Und ich bin da, wo ich bin. Ich fühle das Kribbeln unter meiner Haut, ich rieche den Duft der Körperlotion, mein Atem geht zufrieden tief. Fast ist es, als würde er die Luft anhalten, nur um die Tiefe des Atmens auszukosten. Mein ganzer Körper ist in Ruhe gehüllt. Ich fühle mich wie der Berg, von dem in Meditationen so oft gesprochen wird. Sei der Berg, der im Tumult des Lebens ruhig und gelassen bleibt. Der Stürmen trotzt und stark und kraftvoll seinen Platz in der Natur einnimmt.
Ich wollte immer dieser Berg sein. Ich wusste ich wäre ein guter Berg, der seinen Bewohnern ein schönes Heim und Schutz bieten würde. Doch das kurzminütige Rollenspiel in Meditationen hat mich meinem inneren Berg nicht näher gebracht. Im Gegenteil, sobald ich die Augen öffnete, rollte der Sturm des Lebens über mich und nahm alles an Ruhe mit, was ich in der Meditation gewonnen hatte.

Heute bin ich der Berg. Heute ist Muttertag und es ist nicht der Tag meiner Mutter. Es ist mein Tag. Ich habe ihn zu meinem Tag gemacht, nicht aber weil ich es so beabsichtigt hatte. Ich erinnerte  mich daran, wie sehr ich die ausgiebigen Spaziergänge mit meinem Hund genossen hatte. Und so beschloss ich heute morgen, mit ihm in unser altes Waldgebiet zu fahren, der uns so viel Freude bereitet hatte. Mit Ball, Dummy-Beutel und einer großen Portion Entschlossenheit bewaffnet machten wir uns auf.

Ich war fast überrascht, als ich Spaß hatte. Als ich mich laut lachen hörte wenn mein Hund wie wild dem Ball hinterherrannte. Wir machten Übungen, die meine Geduld auf sehr harte Probe stellten. Dann spielten und spazierten wir. Ich merkte wie nach und nach Last von meinen Schultern fiel. Er blieb regelrecht auf der Strecke. Ich tat nichts, außer mit meinem Hund zu sein. Dann passierte etwas, was ich nicht für möglich gehalten hätte.

Ich zog meine Schuhe aus und ging barfuß. Und das sollte heute alles verändern. Es war komisch, so geerdet zu sein. Steine bohrten sich in meine Fußsohlen, es piekste, es schnitt, teilweise tat es richtig weh. Ich spürte den Drang, dem Schmerz zu entgehen und die Schuhe wieder anzuziehen. Doch ich lief weiter. Nadelboden wechselte sich ab mit Sand, Erde, Blätter, Wurzeln, Steine. Jeden einzelnen Stein, jede Nadel die mich piepste, jeder Sand, der meinen Fuß streichelte, nahm ich bewusst wahr. Ich dachte darüber nach, dass das Leben genau wie dieser Waldboden ist. Du weißt beim nächsten Schritt nicht, ob es schmerzen oder wohl tun wird. Du weißt nicht, was Dich erwartet und trotzdem gehst Du weiter. Und egal wie groß der Schmerz unter Deinen Füßen ist, Du gehst einfach weiter. Denn beim nächsten Schritt könnte schon wieder weicher Erdboden unter Deinen Füßen sein und Du würdest Dich gut fühlen. Genau so war mein Leben – ich ging immer weiter, obwohl ich so viel Schmerz erfahren hatte. Und als mir das klar wurde, entdeckte ich die Liebe zu mir.

Es geht nicht darum ob es weh tut oder sich gut anfühlt. Es geht darum, dass wir weitergehen. Dass wir nicht stehen bleiben oder es uns leicht machen und die Schuhe anziehen. Wir gehen weiter und erleben Schmerz, aber auch Freude und Wohlgefühl ganz intensiv. So ist das Leben, das ist das Leben.

Mir fiel auf, dass ich zu Beginn immer auf den Boden geschaut hatte. Ich versuchte, Steinen und Wurzeln auszuweichen, dem Schmerz zu entgehen. Das gelang mir nicht wirklich. Irgendwann nahm ich bewusst den Kopf hoch und schaute straight forward. Ich bemerkte das tiefe Grün der Bäume und wie friedlich es um uns herum war. Mein Hund lief bei Fuß nehmen mir und wunderte sich wohl, er bekommt meine Gefühlswelt immer hautnah mit und spürt, wenn ich friedlich bin. Und so liefen wir und egal welcher Stein meinen Fuß schmerzte, ich ging weiter. Ich blieb nicht stehen. Ich war sehr überrascht, wie angenehm der Waldboden ist. Nadeln werden in der Masse zu einem weichen Bett, Wurzeln waren gar nicht unangenehm und die kühle Erde linderten meine Fußsohlen, die inzwischen tief durchblutet waren.

Zuhause angekommen säuberte und massierte ich meine Füße, sie haben mir heute eine neue Welt gezeigt. Ich bin tief dankbar. Ich hatte nichts großes getan, nichts außergewöhnlich-erleuchtendes. Ich habe mich nur geerdet, indem ich die Erde und alles was mit ihr zu tun hat spürte. Ich habe gelernt, dass aller Schmerz vergeht und wir nicht wissen können, welcher uns als nächstes trifft. Wir können nichts gegen ihn tun, außer unseren Weg weiterzugehen. Den Kopf erhoben mit Blick nach vorne und jeden Schritt genießen. Wenn wir beginnen, nicht mehr zu bewerten sondern dem Auf und Ab neugierig und offen wie ein Kind zu begegnen werden wir feststellen, dass es gar nicht schlimm ist, wenn es gerade weh tut. Schmerz kann uns helfen, noch stärker zu werden, noch klarer zu sein und noch weiter nach vorne zu gehen. Er hilft uns dabei, uns zu spüren und uns damit im Nichtfühlen des Alltags wiederzufinden. Es ist aber auch klar, dass auch ein Wohlgefühl kommen wird. Vielleicht nicht beim nächsten Schritt, vielleicht nicht morgen. Aber es wird kommen.

Und wenn Schmerz und Wohlgefühl gegangen sind, dann sind wir die, die bleiben. Menschen in Frieden, die bleiben.

 

Von Entscheidungen, offenen Herzen und Gedanken, die uns falsche Geschichten erzählen

Copyright by BK, Flickr.com

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Kennt ihr das auch? Da hat man endlich, nach Wochen, Monaten, eine Entscheidung getroffen und dann passiert etwas, was dazu führt, dass sich alles angenommene, auf dem die Entscheidung basierte, in Luft auflöst? Dies ging mir an diesem Wochenende so. Es war ein Wochenende, das einer emotionalen Achterbahn glich. Damit habe ich nicht gerechnet. Aber wer rechnet schon damit, berührt zu werden, wenn man denkt, man könnte gerade nicht berührt werden? Wer rechnet damit, dass die Kraft des menschlichen Zusammenseins so viel bewirkt, dass passierte, was schon eine Weile nicht mehr passiert war – nämlich mich in diesem Zusammensein durch und durch wohl zu fühlen?

Manchmal komme ich mir wirklich vor wie eine emotionale Baustelle. Ein unfertiges Haus, das einst so schön strahlte und in dem nun mal hier, mal dort gezimmert wird, mal hier das Fundament splittert, mal dort ein Raum in neuem Glanz erblüht.

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Keine Zeit fürs Glücklichsein?

Copyright by Symphony of Love, Photo by Rigor Mortisque

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Ich liebe meine Agentur, ich liebe meine Kunden und ich liebe was ich tue. Texten, Pressearbeit, Social Media Support, Gewinnspiele kreieren, Kooperationen und vieles mehr. Ich bereue die Entscheidung überhaupt nicht, wirklich!

Und doch frage ich mich in letzter Zeit, habe ich überhaupt Zeit zum Glücklichsein? Derzeit bin ich so voll mit “TUN”, dass ich kaum zum Durchatmen komme, geschweige denn zur Erholung oder für Glücksmomente. Das habe ich gestern abend wieder gedacht. Nach einem anstrengenden Arbeitstag bin ich sehr spät doch noch zu meiner Freundin auf ein Glas Wein. Es war schön, aber ich war so kaputt, dass ich es nicht so genießen konnte wie ich es normalerweise genossen hätte. Und nun sitze ich da und frage mich: War ich schon immer so? So workaholisiert, dass ich keine Zeit hatte fürs Glücklichsein? So unachtsam mit mir selbst, dass ich immerzu andere Dinge über mein Wohl und meine Wünsche stelle? Ich schaue nach links auf den Tisch..dort liegen Anträge, die ich noch ausfüllen und wegschicken muss. In Gedanken bin ich bei der Buchhaltung und was ich heute noch tun muss und müsste. Aber: Draußen scheint die Sonne. Sie ruft nach mir, eigentlich säße ich gern in einem Café in der Sonne, mit einem Buch und einem leckeren Cappuccino und würde mich des Lebens erfreuen. Vielleicht mache ich das noch – später, wenn ich erledigt habe, was ich noch erledigen muss. Ich glaube ich bin nicht allein mit dieser seltsamen Lebensform. Ich nehme sie bei anderen genauso wahr. Aber das ist keine Rechtfertigung. Das sollte uns nicht die Absolution erteilen, uns selbst unsere Glücksmomente streitig zu machen.

Ich sehne mich nach Momenten der Ruhe und Einkehr. Der Meditation, für Yoga, für lange Spaziergänge in der Natur. Ich möchte das #kribbeln spüren, mitten am Tag, irgendwo, in irgendeinem Moment. Ich möchte Zeit haben, um zu lachen. Und Raum fürs Schreiben. Seltsamerweise war die erste Sehnsucht die, jetzt zu schreiben. Neben der Sehnsucht nach einer Massage, einem ganzen Tag Erholung, einem Kuss, einem Über-den-Kopf-streicheln hat diese Sehnsucht gewonnen. Hier bin ich. Hier ist die Zeit, die ich Dir widme – Wort. Und wenn nichts bleibt, dann bleibt das Wort.

Hat mal irgendjemand ausgerechnet wie viel Zeit wir in unserem Leben mit aufräumen, spülen, putzen und anderen emotionslosen Dingen verschwenden? Und wie viel für die wirklich schönen Dinge, Gespräche, Freundschaft, Freisein und sich-fallen-lassen? Allein der Gedanke an all das zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Und was ist mit dem Springen von hohen Klippen, dem Fliegen, hohen Gipfeln und tiefen Bergseen, all die leidenschaftlichen, atemstockenden Lieben? Was ist mit Weite, Größe, innerem Frieden? Mit Wellenrauschem, der ersten Sonne nach einem Sturm oder der der Schnee, der alles Laute mit Stille überdeckt?

Für all das nehmen wir uns viel zu wenig Zeit. Wir nehmen uns Zeit für Verpflichtungen, für Dinge, die wir tun müssen. Und für die, von denen wir träumen oder nach denen wir uns sehnen, bleibt am Ende des Tages nichts mehr übrig. Aber es ist auch schwierig, das zu ändern oder? Egal ob selbständig oder angestellt – wir arbeiten von früh bis spät. Vielleicht kann ich mir meine Glücksmomente in die Arbeit holen. Vielleicht auch mal Nein sagen. Und mich disziplinieren, dass das einzige, was wirklich wirklich wichtig ist, ICH bin.

 

 

Bin ich wertvoll und wenn ja wieviel?

Copyright by Dietmar Temps

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Ist es nicht verrückt, dass uns die Probleme, die wir mit uns selbst haben, im täglichen Leben immer wieder begegnen? Kann man nicht ein Problem haben und fast nie damit konfrontiert werden? Es ist als würde einem das Leben höhnisch ins Gesicht lachen und sagen: “Hast Du wirklich geglaubt, dass Du den Schwanz einziehen kannst und drumrum kommst, Dich damit auseinanderzusetzen? Hast Du gedacht, ich lasse zu, dass Du nicht gezwungen wirst, eine Lösung zu finden”?

Gestern wurde ich  mit dem Thema Selbstwert konfrontiert. Und das einerseits so subtil, dass ich es erst heute richtig realisiert habe, andererseits wurde es mir so offensichtlich vor die Füße geklatscht, dass ich im Nachhinein einfach hätte darüber fallen müssen! Ich fiel nicht, noch nicht. Erst heute, ein paar Stunden später stolpere ich hilflos durch die Welt und frage mich, wie ich dieses verdammte Problem lösen soll. Wie ich mich damit fühlen soll, weil der Spiegel, der mir gesetzt wurde, ein völlig neues Aussehen hatte. Ich wurde schon oft mit dem Thema Selbstwert, Wertlosigkeit konfrontiert. Jeder kennt das, wenn man sich fragt: Bin ich wertvoll und wenn ja wieviel?

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Mehr Veränderung in 2015: Finding the Happiness im neuen Gewand

Copyright by Daniel Wehner/flickr.com

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Das neue Jahr hat begonnen – schon mal viel schöner als die letzten Jahre, aber irgendwie habe ich noch gar keine Meinung zum Jahr 2015. Es gibt keine Vorsätze, nur Dinge, die ich mir für mein Leben, für mein neues Jahr wünsche.

Veränderung. Am Besten so viel wie möglich. Ich möchte ein stürmisches, wildes, leidenschaftliches Jahr. Schluss mit Langeweile und Stillstand.

Mehr Entscheidungen treffen. Egal ob sie sich am Ende als gut oder schlecht herausstellen.

Meinen Leidenschaften folgen. Auch wenn ich noch nicht weiß, ob das der Weg ist, der für mich vorherbestimmt ist.

Mein  Business weiter vorantreiben.  Mich nicht mehr zurücknehmen.

Mehr was fürs Herz. Alles was berührt, bewegt, Küssen bis die Lippen taub werden und ganz viel Nähe und gute Gespräche

Einen großen und lange überdachten Schritt habe ich nun vollendet: Ich habe meinen Blog von Blogger umziehen lassen, ihm eine neue Web-Adresse und ein neues Gewand gegeben. In den letzten Tagen habe ich ganz viel Zeit und Herzblut in dieses Projekt gesteckt und bin überglücklich mit dem Ergebnis. Ich hoffe, euch gefällt der neue Blog auch! Es war mir wichtig, dies zum neuen Jahr zu realisieren.

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Quatsch doch keinen Scheiß: Das Doofe mit dem Vergleichen

Copyright by Dietmar Temps/flickr.com

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Dieser Tage geht mir sehr viel durch den Kopf. Es ist jedes Jahr das gleiche innere Drama. Die Erwartungen, die ich am Anfang des Jahres hatte ringen nun mit den Bewertungen und bei all dem Ringen sind irgendwie mehrere Teile meiner selbst beteiligt. Klar, der innere Kritiker mischt ganz vorne mit. Das ist die perfekte Bühne für ihn. Aber so langsam durchschaue ich ihn. Argwöhnisch und mit zusammengekniffenen Augen beobachte ich sein Tun. “Quatsch doch keinen Scheiß!”, fahre ich ihn dann an, wenn er wieder stundenlang Mist erzählt. Für einen kurzen Moment verstummt er, nur um im nächsten neuen Anlauf zu nehmen. Er provoziert mich. Ja, er macht mich richtig wütend Ich bin dann furchtbar gereizt und spätestens, wenn ich meinen Hund scharf anfahre, fällt mir mein Gereiztsein auf. Dieser Mistkerl.
In der letzten Zeit liebt er es, in meinem Kopf Vergleiche zu produzieren. Er vergleicht mich mit allen Wesen, die meines Weges kommen. Schau was die für ein schönes Leben haben – und Du nicht. Schau, die hat einen Partner- Du bist allein! Schau, wie hübsch und schlank sie ist – und Du, ach..dieses Elend… Schau wie gut sie drauf ist – und Du so mies. Schau was er für ein Geld verdient und was sie …. hat. ARGH!
Vergleiche mit meiner Person sind eine Sache. Aber jetzt fängt er tatsächlich an, auch meinen Hund mit anderen zu vergleichen! Seit ich meinen Gefährten an meiner Seite habe begegnen uns viele Menschen mit Hund, wir unterhalten uns, wir reden über die Hunde usw. Eine Tatsache, die ich sehr angenehm finde und als Teil meines Alltags zu schätzen weiß. Immer wieder begegnen wir Hunden, die mein Herz zum Fliegen bringen. Der Golden Retriever, der genau so ist, wie ich einen immer haben wollte mit flauschig-weichem Fell und der riesen Schnauze. “So einen wollte ich immer”, denke ich. Und fühle Unzufriedenheit in mir aufsteigen. Da der reinrassige braune Labrador-Welpe, der zuckersüß umhertapst. “So einer wäre schön”, denke ich. Und bin unzufrieden. Und dann schaue ich meinen rauhfelligen überaktiven Hund mit seiner langen staksigen Figur an…. und ertappe mich dabei, innerlich alle Aspekte seiner Unperfektheit aufzuzählen. Ist das nicht völlig bekloppt??? Ich denke: Dein Hund ist genauso unperfekt wie Du, ihr passt gut zusammen. Unzufriedenheit. Bäm.
Neulich beim Spaziergang hat es mir dann gereicht. Ich stieß einen lauten Schrei aus und verbot meinem inneren Schwätzer den Mund. Dann konzentrierte ich mich bewusst auf all die Dinge, die ich an meinem Hund liebe und an ihm toll finde.

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