Schelmisch lachst Du mich an: Hier, hier bin ich!

Co5258752404_6e2786d705_bWer bist Du? Du fühlst Dich so gut an. Aber wo bist Du all die Zeit gewesen, ich habe Dich überall gesucht!  Ich habe um Dich getrauert, so sehr habe ich um Dich getrauert. Gelitten, vermisst, gesehnt.
Und nun steckst Du Dein Köpfchen um die Ecke, lachst mich schelmisch an und rufst: “Hier, hier bin ich!”
Ich blinzele mit den Augen, bist Du es wirklich? Ich kann es nicht glauben. Die folgenden Tage beobachte ich Dich, wie Du zart tänzelnd wie ein Schatten mir folgst.

Gehst Du jetzt wieder weg? Warum bist Du gekommen, warum gerade jetzt? Ich hatte Dich schon fast vergessen, fast vergessen war dieses Gefühl von Dir. Ich habe mich abgefunden damit, dass Du nicht mehr da bist und Angst an Deine Stelle getreten ist. Gleichwohl – ich dachte, wenn ich Dich künstlich erschaffe, dass ich Dich wieder einmal spüren kann – irgendwann. Aber das warst Du nicht, es war eine andere Form von Angst, die sich wie Du eingekleidet hat. Die Deine Hülle hatte, aber nicht Dein Innerstes.

Ich bin glücklich, dass Du noch lebst. Doch wie traurig werde ich sein, wenn Du wieder gehst. Darf ich Dich genießen – oder lieber nicht, was meinst Du? Ich sehe, Du hast mir etwas mitgebracht. Ein Lächeln, ein gutes Gefühl – danke dafür. Ich liebe Geschenke, doch diese umso mehr. Seit Du da bist, geht alles leichter.

Ach was solls, komm her, komm in meine Arme, an meine Brust, komm in mein Herz.
Hey Du , hallo, herzlich willkommen -

Leichtigkeit.

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